Jacob Pritchard macht Portraits von anderen Leuten in ihren eigenen Betten. Auf seiner Website http://www.picturesinbed.com/ kann man sich die Bilderserie anschauen. Dazu sucht er Freiwillige, baut bei Ihnen zuhause die Blitze auf und ĂŒberlĂ€sst das Setup fĂŒr mehrere Tage den Akteuren. Mithilfe eines Fernauslösers können die Personen nach Belieben den Moment entscheiden, wann das Foto gemacht wird. So können sie auch selbst bestimmen in welcher Pose sie aufgenommen werden. Vor allem lassen sich durch diese Situation ungezwungenere und entspanntere Bilder erzielen, weil der eigentliche Fotograf nicht im Raum ist. Manche lassen sich entkleidet, nur durch die Bettdecke verhĂŒllt, mit ihren Partnern zeigen, andere wiederum lesen schlicht ein Buch oder hören Musik.
Ein sehr interessantes Projekt, weil jedes einzelne Bild vieles ĂŒber die gezeigten Menschen aussagt: die GegenstĂ€nde an den BildrĂ€ndern, die Farbwahl der BettwĂ€sche, das Posing. Hier eine Auswahl seiner Bilder:



Dieses Wochenende war wieder mal ein kulinarisches Wochenende. Samstag gab es All You Can Eat “Korean BBQ”, wo man so viele Portionen Fleisch, Fisch selber auf dem Tischgrill fertigzubereiten konnte. Hinzu kamen noch typische koreanische Beilagen, wie z.B. Kimchi. Da haben wir uns mit Freunden aber richtig die BĂ€uche vollgeschlagen. Wie es sich fĂŒr ein asiatisches Restaurant gehört, wurde gegen Ende des Abends der Projektor angemacht, die Mikrofone angeschaltet. Es dauerte nicht lange bis die ersten an Rihanna und Beyonce gescheitert sind. Der nĂ€chste Tag stand ganz im Zeichen des Vietnamesen. Nachdem wir vor einigen Wochen schon klĂ€glich versagt haben vietnamesich zu kochen, wurde uns diesmal von echten Vietnamesen professionelle Hilfe angeboten. Angefangen mit etwas leichtem: jeder Einzelne konnte Sommerrollen (frisch in Reispapier gewickelte SalatblĂ€tter, Nudeln, Garnelen und asiatische KrĂ€uter, die unfrittiert verzehrt werden) wie der Name schon sagt zusammenrollen. Allein schon diese TĂ€tigkeit ist eine Kunst fĂŒr sich. Danach gab es eine traditionelle, vietnamesiche Suppe Phá». Hier ist Geduld angesagt. Eine BrĂŒhe wird mit Rinderstreifen stundenlang geköchelt. Danach mit Bandnudeln und diversen asiatischen KrĂ€utern servieren. Fertig! Sehr lecker! Abgerundet wurde das ganze dann noch mit fluffigen Pfannenkuchen. Wie Ihr seht, ein sehr reichhaltiges Festmahl – und das wĂ€hrend der Fastenzeit.
Was das Bild angeht … wie das so ist, wenn mehrere Kulturen aufeinander treffen, wurden von kuriosen Speisen und Sitten von den jeweiligen asiatischen LĂ€ndern berichtet. Da kann es schon mal sein, dass da ein europĂ€ischer Magen etwas skeptisch wirkt. Ich hoffe, Ela, wir haben dich nicht zu sehr verschreckt (vor allem, dass mit den Eiern).
An dieser Stelle nochmal an groĂes Dankeschön an LaNhi!

An einem schönen, sonnigen Sonntag hat es mich fĂŒr den wöchentlichen Fotowalk mal wieder Richtung Rhein gezogen. Diesmal war ich mir nicht so ganz sicher, ob ich mich fĂŒr die Aufgabe auf Personen oder auf GegenstĂ€nde konzentrieren sollte. Deshalb lieĂ ich das Motiv einfach auf mich zukommen. Absichtlich ging ich mal neue Wege, um mal andere Winkel und Gassen dieser Stadt kennenzulernen. Auf diese Weise erhĂ€lt man zwangslĂ€ufig andere Perspektiven, so dass frische Ideen dann schon von selber kommen. Ich wĂ€hle mir ein interessantes Objekt aus und versuche es dann von mehreren Seiten zu beleuchten. Dabei immer die Frage im Kopf: Wie schaffe ich dieses Objekt interessant zu gestalten? Durch dieses Vorgehen entstand dann das Bild fĂŒr diese Woche. Meiner Meinung nach die drei wichtigsten Elemente fĂŒr DĂŒsseldorf in einem Bild festgehalten: Wahrzeichen, Politik, Flughafen – ok das mit dem Flughafen ein wenig weit hergeholt, aber das Flugzeug hat sich einfach ins Bild gemogelt. 