Dieses Wochenende war wieder mal ein kulinarisches Wochenende. Samstag gab es All You Can Eat “Korean BBQ”, wo man so viele Portionen Fleisch, Fisch selber auf dem Tischgrill fertigzubereiten konnte. Hinzu kamen noch typische koreanische Beilagen, wie z.B. Kimchi. Da haben wir uns mit Freunden aber richtig die BĂ€uche vollgeschlagen. Wie es sich fĂŒr ein asiatisches Restaurant gehört, wurde gegen Ende des Abends der Projektor angemacht, die Mikrofone angeschaltet. Es dauerte nicht lange bis die ersten an Rihanna und Beyonce gescheitert sind. Der nĂ€chste Tag stand ganz im Zeichen des Vietnamesen. Nachdem wir vor einigen Wochen schon klĂ€glich versagt haben vietnamesich zu kochen, wurde uns diesmal von echten Vietnamesen professionelle Hilfe angeboten. Angefangen mit etwas leichtem: jeder Einzelne konnte Sommerrollen (frisch in Reispapier gewickelte SalatblĂ€tter, Nudeln, Garnelen und asiatische KrĂ€uter, die unfrittiert verzehrt werden) wie der Name schon sagt zusammenrollen. Allein schon diese TĂ€tigkeit ist eine Kunst fĂŒr sich. Danach gab es eine traditionelle, vietnamesiche Suppe Phá». Hier ist Geduld angesagt. Eine BrĂŒhe wird mit Rinderstreifen stundenlang geköchelt. Danach mit Bandnudeln und diversen asiatischen KrĂ€utern servieren. Fertig! Sehr lecker! Abgerundet wurde das ganze dann noch mit fluffigen Pfannenkuchen. Wie Ihr seht, ein sehr reichhaltiges Festmahl – und das wĂ€hrend der Fastenzeit.
Was das Bild angeht … wie das so ist, wenn mehrere Kulturen aufeinander treffen, wurden von kuriosen Speisen und Sitten von den jeweiligen asiatischen LĂ€ndern berichtet. Da kann es schon mal sein, dass da ein europĂ€ischer Magen etwas skeptisch wirkt. Ich hoffe, Ela, wir haben dich nicht zu sehr verschreckt (vor allem, dass mit den Eiern).
An dieser Stelle nochmal an groĂes Dankeschön an LaNhi!
