Letzte Woche hatte ich das Vergnügen an einer iOS Intensivschulung von Big Nerd Ranch teilzunehmen. Dieses Bootcamp wurde in dem alten Zisterzienserkloster Eberbach in Eltville nahe Frankfurt a.M. veranstaltet. Der ein oder andere kennt den Namen im Zusammenhang mit Wein (soweit ich bei der Klosterführung und der anschließenden Weinprobe aufgepasst habe, sogar das größte Weingut Deutschlands!). Bekanntheit erlangte es aber auch durch den Film “Im Namen der Rose” mit Sean Connery, wo die Innenaufnahmen in der Basilika und den Säulengängen gedreht wurden.
Abgesehen vom tollen Workshop, wo viel geballte Ladung Wissen über die iPhone/iPad Programmierung vermittelt wurde und dem exzellenten Essen gab es natürlich in und um den ehemaligen christlichen Gebäuden interessante Motive zu entdecken. Allerdings hat man sich besonders in den dunklen Gewölben schon darüber geärgert, dass die Vollformatkamera zuhause gelassen wurde – geschweige denn das Stativ. Sehr oft hatte ich das ISO Limit meiner D70s ausgereizt, was sich durch das Rauschen in den Bildern zeigt. Aber naja … In den Weinkellern hätte ich noch gerne mehr Aufnahmen gemacht, wenn genügend Zeit gewesen wäre. Doch schließlich war ich ja nicht zum Fotografieren dort, nicht wahr?!
An dieser Stelle nochmals ein “Thank you” an Stefanie und Juampa. Es war eine lehrreiche Zeit mit einer sympathischen Runde.
Und wieder einmal war die Roadtripcrew unterwegs – diesmal bei einer “Abrissparty” in Hamburg. Bei unserem Spaziergang durch den Alten Elbtunnel bietete sich eine kleine Fotosession an. Da ich mich momentan mit dem Thema Posing beschäftige, versuchte ich natürlich meinen Fotoobjekten einige Tipps zu geben. So krümmten und formten sie sich um die richtige Haltung zu bekommen. Natürlich ist nach mehreren Anläufen ein Topbild entstanden, aber ich wollte Euch diesen lustigen Moment nicht vorenthalten, wo sie sich über das perfekte “S” amüsierten. 
Der Hochzeitsfotograf Brian Adams und Videograph Rainer Flor wollten zeigen, dass das iPhone 4 durchaus mit dem Profiequipment mithalten kann, wenn es um Hochzeitsfotografie geht. Rahmenbedingungen waren:
Fast jedes Wochenende ist bei uns zuhause viel los. Freunde kommen und übernachten dann auch bei uns. Diesmal hatte meine Freundin eine Kommilitionin aus Holland zu Besuch. So sah das Programm vor ihr Düsseldorf und Umgebung zu zeigen. Geplant war eigentlich auch ein kleines Shooting mit den beiden Freundinnen zu machen. Aber da wir dieses Jahr so einen tollen Sommer haben, fiel es natürlich im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Dieses Bild entstand als wir vom Regen einen Unterschlupf gesucht haben und uns über das Wetter geärgert haben. Übrigens ist die Location ein geeigneter Ort für das nächste Pärchenshooting. Also wer will? 
An einem warmen und sonnigen Sonntagnachmittag kam die Idee auf doch einfach mal zu grillen. Tja, wo kriegt man nun Sonntags Fleisch geschweige denn einen Grill her? So spontan und flexibel wie wir sind, sind wir ins Auto gestiegen und haben den Vorteil des Flughafens genutzt: eine Stadt, die niemals schläft. Der Supermarkt hat nämlich auch Sonntags offen. Dort haben wir dann alles was wir brauchten bekommen. Kaum aus dem Laden raus, hatte der Himmel plötzlich ein Leck. Es tropfte … fiel nun unser Vorhaben ins Wasser? Wie schon vorher erwähnt, so spontan und flexibel wie wir sind, haben wir das Grillen einfach in die Wohnung verlegt. Aus einer Picknickdecke wurde ein gewöhnlicher Tisch mit Stühlen, der Kohlegrill musste dem Elektrogrill weichen, statt Plastik gab es Metallbesteck und für das Meeresrauschen musste die Phantasie angespornt werden. Nichtsdestotrotz nach einem ereignisreichen Wochenende, ein gemütllicher, kulinarischer Ausklang. 
Alles was ich an diesem Tag wollte, war die Lichtsetzung zu üben. Es war geplant die Blitze auszupacken und meine Freundin als Motiv zu nehmen. Leider hatte sie einen anderen Zeitplan gehabt, so musste ich wohl oder übel nach Ersatz suchen. In der Küche lag dann diese Obstschale mit den frischgekauften Bananen herum. Noch andere Früchte der Natur hinzugelegt und der Spaß konnte beginnen. Naja, diese Art von Ersatz kann zwar nicht mit der Form oder Struktur eines menschlichen Gesichts verglichen werden, aber durch die unterschiedliche Lichtsetzung der Blitze und Lichtformer konnte ich sehr gut die Lichteigenschaften erkennen, die vom Prinzip ohne Weiteres auf das klassische Portrait übertragen werden können.