Das ist das Abschlussbild vom Projekt 52.
Fazit: Anfang 2011 habe ich das Projekt angefangen, um mich regelmäßiger und intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen. Jetzt kann ich voller Stolz sagen: es war für mich ein Erfolg.
Jede Woche ein Foto abzuliefern war jedoch schwieriger als geplant. Manchmal gab es auf den ersten Blick nichts aufregendes zu fotografieren. Doch der Druck ein Foto der Woche zu machen, war größer als die Bequemlichkeit. Merke: mit einiger Geduld findet man IMMER etwas, was man vor die Linse bringen kann. Die Aufgabe des Fotografen ist es aus diesem Objekt etwas Interessantes zu gestalten.
Ich habe das letzte Jahr ausschließlich die 50/1.4er Festbrennweite genutzt. Durch diese festgelegte Brennweite bekam ich eine andere Sichtweise auf meine Umgebung. Anfangs war es sicherlich ungewöhnlich das ein oder andere Objekt nicht weitwinklig oder im Telebereich aufnehmen zu können. Aber genau dies war das Problem. Durch die vielen Möglichkeiten eines Zoomobjektivs verliert man nämlich leicht das Wesentliche aus den Augen. Im Laufe der Zeit ärgerte ich mich auch nicht mehr um verpasste Motive, da ich nur noch versuchte im 50er Bereich zu sehen. Ich fokussierte mich nur noch auf die wichtigen Elemente im Bild.
Ein wesentlicher Vorteil dieses Objektivs ist auch die enorme Lichtstärke. In Kombination mit einem Vollformatsensor war ich in bester Lage auch schlechte Lichtverhältnisse in den Griff zu bekommen. Einhergehend brauche ich nicht zu erwähnen, wie unglaublich das Bokeh dieses Objektivs ist – also das Muster im unscharfen Bereich.
Für dieses Jahr werde ich kein regelmäßiges Projekt in Angriff nehmen, sondern eher in einzelnen, großen Ereignissen meine Herausforderungen suchen.
Vielen Dank an Euch, dass ihr mich ab und zu für ein verspätetes Bild gerügt habt. So zeigt es mir, dass sich die Blogerei wenigstens für ein paar Leute lohnt.
Eine Übersicht der 52 Bilder findet ihr hier: http://blog.strobix.de/category/blog/projekt52/
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