Letzte Woche hatte ich das Vergnügen an einer iOS Intensivschulung von Big Nerd Ranch teilzunehmen. Dieses Bootcamp wurde in dem alten Zisterzienserkloster Eberbach in Eltville nahe Frankfurt a.M. veranstaltet. Der ein oder andere kennt den Namen im Zusammenhang mit Wein (soweit ich bei der Klosterführung und der anschließenden Weinprobe aufgepasst habe, sogar das größte Weingut Deutschlands!). Bekanntheit erlangte es aber auch durch den Film “Im Namen der Rose” mit Sean Connery, wo die Innenaufnahmen in der Basilika und den Säulengängen gedreht wurden.
Abgesehen vom tollen Workshop, wo viel geballte Ladung Wissen über die iPhone/iPad Programmierung vermittelt wurde und dem exzellenten Essen gab es natürlich in und um den ehemaligen christlichen Gebäuden interessante Motive zu entdecken. Allerdings hat man sich besonders in den dunklen Gewölben schon darüber geärgert, dass die Vollformatkamera zuhause gelassen wurde – geschweige denn das Stativ. Sehr oft hatte ich das ISO Limit meiner D70s ausgereizt, was sich durch das Rauschen in den Bildern zeigt. Aber naja … In den Weinkellern hätte ich noch gerne mehr Aufnahmen gemacht, wenn genügend Zeit gewesen wäre. Doch schließlich war ich ja nicht zum Fotografieren dort, nicht wahr?!
An dieser Stelle nochmals ein “Thank you” an Stefanie und Juampa. Es war eine lehrreiche Zeit mit einer sympathischen Runde.
Da meine Freundin einen Tag vor mir Geburtstag hat, haben wir uns mit zwei Freunden eine kleine Auszeit auf Mallorca gegönnt. Zwar noch kein Wetter, um im Meer zu plantschen, aber Sonnenschein und blauer Himmel. Es war eine ziemlich gute Idee einen Wagen zu mieten, um damit die Insel zu erkunden. So sind wir von unserem Hotel im Osten rüber in die Berge im Westen gefahren. Der Weg führte über Serpentinenstraßen u.a. in die idyllische Stadt Valdemossa mit ihren alten Häusern, die noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Sehr schöne alte Gassen mit einem gemütlichen Flair. Der Aufstieg hat sich dafür allein schon gelohnt! Umso mehr Spaß dann die rasante Abfahrt ins Tal mit dem kleinen Flitzer, welches an manchen Engpässen ganz schön für Adrenalin gesorgt hat.
Einen ganzen Tag haben wir dann in der Hauptstadt Mallorcas verbracht: Palma. Die Kathedrale, von außen schon sehr imposant, sollte man erst recht von innen besichtigen. An den bunten Rosettefenstern werden die Sonnenstrahlen gebrochen, die für ein schönes Farbenspiel sorgen. Sehr lohnenswert. Da musste man schon den ISO-Wert hochschiessen.
Um weiterhin viel von der Natur auszukosten haben wir uns am letzten Tag Fahrräder ausgeliehen. So konnten wir die umliegenden Landschaften näher betrachten und an der einen und anderen Stelle ein paar kleine Fotosessions machen. Schattige Plätze waren schon ein Muss um keine harten, hässlichen Schlagschatten zu bekommen. Leider war ja unser menschlicher Reflektorhalter nicht dabei ![]()
Aus fotografischer Sicht konnte ich mich bei den vielen interessanten Motiven auf der vielseitigen Insel richtig austoben.
In 4 Tagen London zu sehen ist eindeutig zu wenig. Wir haben zwar alle wichtigen Spots gesehen, dennoch war nicht viel Zeit sich an einem Ort lange aufzuhalten. Naja, bei dem Regen war es einem schon lieber sich einen trockenen Platz zu suchen. Trotzdem wurde mal hier und mal da die Kamera gezückt um auch bei schlechtem Wetter Aufnahmen zu machen. In solchen Momenten eröffnen sich nämlich ganz andere Möglichkeiten, z.B. spiegeln nasse Strassen die Umgebung ziemlich gut wieder.
Es hat unheimlich viel Spaß gemacht fremde Leute zu fotografieren, auch wenn man mal öfters fragwürdig angeschaut wurde und sie sich gewundert haben, wen oder was ich denn da ablichte. Sowas würde ich gerne öfters machen, allerdings wäre da ein Zoom Objektiv geeigneter um auch auf bestimmte Situationen flexibler zu reagieren.
Der nächste Schritt wäre einfach mal auf besonders auffällige Personen zuzugehen und höflich nach einem Foto zufragen. In so einer Stadt laufen ständig solcher Exoten herum. Das nächste Mal dann halt …
Schon lange sehr lange ist die Reise nach Paris geplant gewesen, da immer IRGENDETWAS dazwischen kam. Es war sowieso schon ein Akt sich in der Heimatstadt zu treffen und jetzt dann auch noch in Paris? Diesmal hat es aber geklappt – zwar hat das Wetter versucht uns die Stimmung zu vermiesen, indem es das ganze Wochenende permanent geschüttet hat, trotzdem haben wir das Beste daraus gemacht. Sei es “Wetten dass…” in Paris schauen wo jemand mit seiner Zunge diverse Kaktusarten “erlecken” kann oder in einer Lounge eines Nobelrestaurants zu posen. Zum Glück war der Türsteher auf dem Klo!
So gesehen erste Bewährungsprobe für den “Big Trip” bestanden. Philippines, the White Guy is coming!
Nachdem wir das Schnee-Rekordwetter in Deutschland hatten, reichte es wohl nicht aus und Norwegen musste her. Zu meiner Verwunderung ist es hier nicht kälter als in Deutschland. Es liegt zwar überall meterhoch Schnee, aber dennoch strahlt die Sonne und man kann wirklich das skandinavische Wetter gut geniessen – auch ohne Standardausrüstung: Mütze, Schal und Handschuhe.
Die Schneeschmelze setzt schon ein und die Strassen werden freier, aber auch matschiger. Deshalb läuft hier fast jeder 5. mit Gummistiefeln oder mit Schuhschonern herum.
Heute möchte ich euch jemanden vorstellen, der seit ungefähr einem Jahr Hobby fotografiert. Da ich mit ihm auf den Philippinen bin, möchte ich einige seiner Bilder zeigen die, wie ich finde, sehr schön geworden sind. Macht Euch selbst einen Eindruck von seinen Arbeiten…
Heute war ich in einer Villa in San Pablo. Neben der Villa gabs noch ein Museum und einen kleinen Wasserfall. Eigentlich ist diese ganze Umgebung ein Resort, wo viele Touristen einchecken, um zu entspannen und teilweise ihre Ferien verbringen. Ich war nur den halben Tag dort, aber es hat sich trotzdem gelohnt.