Für diese Aufnahmen brauchte man nur einen Raum mit etwas Platz nach hinten, ein wenig Zeit für das Schminken und eine stinknormale Gardine. Wir wollten einen gewissen Look schaffen, indem wir nur eine Lichtquelle nutzten. Jedoch war der Lichtformer für die ursprüngliche Idee zu ungeeignet. Es sollten härtere Schatten entstehen, damit die Kontur des Gesichts hervorgehoben wird. Der nackte entfesselte Systemblitz war hierfür viel zu stark und der Reflektorschirm zu weich. Also sind wir vom Plan abgewichen und haben versucht die Stärken der uns gegebenen Mitteln zu nutzen.
Letzte Woche hatte ich das Vergnügen an einer iOS Intensivschulung von Big Nerd Ranch teilzunehmen. Dieses Bootcamp wurde in dem alten Zisterzienserkloster Eberbach in Eltville nahe Frankfurt a.M. veranstaltet. Der ein oder andere kennt den Namen im Zusammenhang mit Wein (soweit ich bei der Klosterführung und der anschließenden Weinprobe aufgepasst habe, sogar das größte Weingut Deutschlands!). Bekanntheit erlangte es aber auch durch den Film “Im Namen der Rose” mit Sean Connery, wo die Innenaufnahmen in der Basilika und den Säulengängen gedreht wurden.
Abgesehen vom tollen Workshop, wo viel geballte Ladung Wissen über die iPhone/iPad Programmierung vermittelt wurde und dem exzellenten Essen gab es natürlich in und um den ehemaligen christlichen Gebäuden interessante Motive zu entdecken. Allerdings hat man sich besonders in den dunklen Gewölben schon darüber geärgert, dass die Vollformatkamera zuhause gelassen wurde – geschweige denn das Stativ. Sehr oft hatte ich das ISO Limit meiner D70s ausgereizt, was sich durch das Rauschen in den Bildern zeigt. Aber naja … In den Weinkellern hätte ich noch gerne mehr Aufnahmen gemacht, wenn genügend Zeit gewesen wäre. Doch schließlich war ich ja nicht zum Fotografieren dort, nicht wahr?!
An dieser Stelle nochmals ein “Thank you” an Stefanie und Juampa. Es war eine lehrreiche Zeit mit einer sympathischen Runde.
“Geh nicht nur die glatten Strassen. Gehe Wege, die noch niemand ging. Damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.”
An einem schönen, sonnigen Sonntag hat es mich für den wöchentlichen Fotowalk mal wieder Richtung Rhein gezogen. Diesmal war ich mir nicht so ganz sicher, ob ich mich für die Aufgabe auf Personen oder auf Gegenstände konzentrieren sollte. Deshalb ließ ich das Motiv einfach auf mich zukommen. Absichtlich ging ich mal neue Wege, um mal andere Winkel und Gassen dieser Stadt kennenzulernen. Auf diese Weise erhält man zwangsläufig andere Perspektiven, so dass frische Ideen dann schon von selber kommen. Ich wähle mir ein interessantes Objekt aus und versuche es dann von mehreren Seiten zu beleuchten. Dabei immer die Frage im Kopf: Wie schaffe ich dieses Objekt interessant zu gestalten? Durch dieses Vorgehen entstand dann das Bild für diese Woche. Meiner Meinung nach die drei wichtigsten Elemente für Düsseldorf in einem Bild festgehalten: Wahrzeichen, Politik, Flughafen – ok das mit dem Flughafen ein wenig weit hergeholt, aber das Flugzeug hat sich einfach ins Bild gemogelt. 
Da meine Freundin einen Tag vor mir Geburtstag hat, haben wir uns mit zwei Freunden eine kleine Auszeit auf Mallorca gegönnt. Zwar noch kein Wetter, um im Meer zu plantschen, aber Sonnenschein und blauer Himmel. Es war eine ziemlich gute Idee einen Wagen zu mieten, um damit die Insel zu erkunden. So sind wir von unserem Hotel im Osten rüber in die Berge im Westen gefahren. Der Weg führte über Serpentinenstraßen u.a. in die idyllische Stadt Valdemossa mit ihren alten Häusern, die noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Sehr schöne alte Gassen mit einem gemütlichen Flair. Der Aufstieg hat sich dafür allein schon gelohnt! Umso mehr Spaß dann die rasante Abfahrt ins Tal mit dem kleinen Flitzer, welches an manchen Engpässen ganz schön für Adrenalin gesorgt hat.
Einen ganzen Tag haben wir dann in der Hauptstadt Mallorcas verbracht: Palma. Die Kathedrale, von außen schon sehr imposant, sollte man erst recht von innen besichtigen. An den bunten Rosettefenstern werden die Sonnenstrahlen gebrochen, die für ein schönes Farbenspiel sorgen. Sehr lohnenswert. Da musste man schon den ISO-Wert hochschiessen.
Um weiterhin viel von der Natur auszukosten haben wir uns am letzten Tag Fahrräder ausgeliehen. So konnten wir die umliegenden Landschaften näher betrachten und an der einen und anderen Stelle ein paar kleine Fotosessions machen. Schattige Plätze waren schon ein Muss um keine harten, hässlichen Schlagschatten zu bekommen. Leider war ja unser menschlicher Reflektorhalter nicht dabei ![]()
Aus fotografischer Sicht konnte ich mich bei den vielen interessanten Motiven auf der vielseitigen Insel richtig austoben.
Wir haben heute ein wenig bei der Renovierung von Mylene & Lloyd’s erste gemeinsame Wohnung geholfen. Bis die beiden einziehen können, ist nämlich noch einiges zu tun. Aber die Mühe wird sich auf jeden Fall lohnen, denn wer hat schon einen eigenen Catwalk, ein Klavier im Schlafzimmer oder einen 3D Fernseher. Also einfach nur Bescheid geben, wenn ihr noch weitere Hilfe benötigt.
Nach langer Suche habt Ihr es endlich geschafft die für Euch perfekte Wohnung zu finden. Ich weiss nämlich wie es ist, mehrere Wohnungen zu besichtigen und nie die Richtige zu betreten. Ist schon deprimierend. Nichtsdestotrotz endlich geschafft! Dieses Foto ist übrigens im Ankleidezimmer entstanden – so ganz spontan und zufällig lag plötzlich eine Kloschüssel herum.
